Zwischenbilanz zur Umwelt- und Energiepolitik in Kleve
Förderung von Passiv-Energie-Häusern
Energiesparendes Bauen wird seit 2006 auch durch die Stadt Kleve gefördert. Auf Antrag der grünen Ratsfraktion hat der Stadtrat beschlossen, städtische Baugrundstücke 20 Prozent billiger zu veräußern, wenn die Bauwilligen ein Passivhaus errichten.
Gebäudesanierungsprogramm - insbesondere für die Klever Schulen
Für die städtischen Gebäude, insbesondere für die Schulen, wurde ein Gebäudesanierungsprogramm aufgelegt, wobei die energetische Optimierung im Vordergrund steht. Angefangen wurde bereits mit der Marienschule in Materborn. Für rund 350.000 Euro wurden eine Fassaden- und Dachsanierung durchgeführt sowie die Fensteranlagen erneuert. Weitere Maßnahmen wie z.B. die Beheizung der Schule und des Lehrschwimmbeckens durch die Abwärme eines Blockheizkraftwerkes sind in Vorbereitung.
Städtischer Eigenbetrieb für die Gebäudeverwaltung
Durchgesetzt wurde auch die Überführung der Gebäudeverwaltung in einen städtischen Eigenbetrieb nach dem Modell der städtischen Umweltbetriebe (USK). Dadurch können künftige Modernisierungsmaßnahmen schneller und unbürokratischer durchgeführt werden.
Ökosiedlung an der Merowinger Straße
Als weiteren Erfolg ihrer Arbeit dürfen die Grünen auch die Planung einer Solarsiedlung an der Merowinger Straße vermelden. Auf einer Fläche von mehreren Fußballfeldern soll eine vorbildhafte Siedlungsstruktur in Südausrichtung entstehen, die die optimalen Vorraussetzung für die Nutzung der Sonnenenergie für Strom und Wärme schafft.
























